Weitere Veröffentlichungen



Wie jede Ausstellung und wie jedes Anekdotenplauderei-Event birgt auch jedes Buchprojekt die Chance, Schrank-, Dachböden- und Kellerfunde von Besuchern und Lesern in sammlungsbereicherndes Material zu „verwandeln“. Dies gilt natürlich auch für redaktionelle Berichte über die Krevert-Sammlung und damit verbundene Aktivitäten in anderen Medien wie Tageszeitungen, Zeitschriften, Radio-/TV-Sendungen und Internet. Seit den 70er Jahren sind inzwischen über 500 Print-, Funk- und Online-Veröffentlichungen erschienen. Darunter neben mehr als 300 externen Mediendarstellungen auch rund 200 eigene, von Dr. Peter Krevert selbst zu Sammlungs-PR-Zwecken verfaßte Berichte, die dank einer recht spendablen Bevölkerung erfreulicherweise regelmäßig zu Materialneuzugängen führen – und dies seit mittlerweile fünf Sammler-Jahrzehnten!




Los ging es 1977: Der Aufenthalt in relativ noblen Hotels war für einen jungen Autogrammjäger natürlich alles andere als billig. Und da war ein Tipp der grad vom Friseur kommenden Krevert-Oma Gold wert: Für Promi-Fotos von Lesern zahlte die Zeitschrift DAS FREIZEIT-MAGAZIN seinerzeit 30 Mark. Die Bellamy Brothers aus den USA und Jürgen Drews sorgten auf diese Weise für die beiden ersten Zahlungseingänge.




1978 kümmerten sich u.a. das spanische Duo Baccara und die weltbekannte Band Uriah Heep darum, dass der Nachschub aus dieser speziellen Taschengeldquelle nicht zum erliegen kam.




Es war ebenfalls 1978, als die gute Krevert-Oma nach einem weiteren Besuch in ihrem Stamm-Salon in Gelsenkirchen-Buer mit dem nächsten lukrativen Tipp um die Ecke kam: Auch das Blatt ECHO DER FRAU löhnte für solche Schnappschüsse damals 30 Mark. Hierfür wurde u.a. ein Bildchen mit Ex-Filmstar Magda Schneider gegen einen Verrechnungsscheck des Blatts eingetauscht. Weitere Belege dieser ersten frühen Taschengeldaktion sind im Sammlungsarchiv leider nicht erhalten geblieben.




Ab 1979 folgte ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Sammlungsentwicklung: Anläßlich von Promi-Begegnungen fing der Sammler an, für diverse Schülerzeitungen und Jugendmagazine entsprechende Interviews zu führen. Den Anfang machten 1979 und 1980 die drei Schalker Ex-Nationalspieler Stan Libuda, Herbert Burdenski und Norbert Nigbur.




1980 bat der Sammler dann auch die ersten Show-Promis zum Interview. So hatte er u.a. US-Countrylegende Dave Dudley, die Moderatoren Frank Elstner und Max Schautzer sowie die beiden Entertainer Frank Zander und Mike Krüger vor seinem Cassettenrecorder hocken.




1981 reihten sich u.a. Schlagermacher Ralf Siegel und DJ Mal Sondock sowie Otto Waalkes und Karl Dall in die Reihe der Gesprächspartner ein, wobei die Interviews mit den beiden Komikern zwecks Finanzierung weiterer teurer Hotelaufenthalte sogar an die ruhrgebietsweite Tageszeitung WAZ verhökert werden konnten. Die lukrative WAZ-Idee stammte diesmal übrigens nicht von der cleveren Oma des Sammlers, sondern von seiner Showbiz-verrückten Kunstlehrerin.




AdA-Autor von 1988 bis heute: 1986 trat der Sammler der frei organisierten Arbeitsgemeinschaft der Autographensammler (AdA) bei, ehe er 1992 einer der sieben Gründer des gleichnamigen e.V. wurde. Im AdA-Vorstand wirkte er von 1992 bis 2006, dabei von 1993 bis 1994 sowie von 2003 bis 2006 als 2. Vorsitzender. 1988 erfolgte der Eintritt in die Redaktion des AdA-Fachmagazins „Autographensammler“, für das er von 2000 bis 2006 als stellvertretender Chefredakteur tätig war. Sein allererster Beitrag trug den Titel „Im AdA-Blick: Sammelgebiet Fußball-Autographen“ und erschien in Ausgabe 2/1988. Seitdem hat er bis heute über 100 Artikel über seine außergewöhnlich vielseitigen Kollektionen und meist lustigen Promi-Erlebnisse für den „Autographensammler“ verfasst.




Zusätzlich zu diesen Einzelartikeln schrieb der Sammler 1991 als Alleinautor den AdA-Sonderdruck „Auf Schalke. Ein Streifzug durch königsblaue Fußball-Nostalgie“. 1999 gab er gemeinsam mit den Sammlerfreunden Günter Deufel, Dr. Heinz-Ulrich Kammeier und Bernd Platte den AdA-Sonderdruck „50 Jahre Bundesrepublik Deutschland“ heraus, für den er das Kapitel „Bundesminister der Bundesrepublik Deutschland 1949-1999“ verfasste.




2006 bis 2009 produzierte Schalke-Fan Helmut Niedermeier aus Hagen die für damalige Verhältnisse sehr innovative Internetshow „Helmuts Schalker Wochenschau“, die nicht nur in der Schalker Vereinsfamilie schnell populär wurde. Unter dem Titel „Griff in die Schalker Bücherkiste von Peter Krevert“ beteiligte sich der Sammler mit einer eigenen Kolumne an dem Projekt. Unterstützt vom Schalker Fanclub Verband und diversen Verlagen kommentierte er dabei die wichtigsten Werke der zunehmend genrereicher gewordenen S04-Literatur, richtete aber auch regelmäßig den Blick auf besonders gelungene Bücher, die sich mit DFB-Akteuren sowie anderen Traditionsvereinen beschäftigen.




2009 feiert der Internetsender STEINFURT TV des Filmemachers Hans Derix seinen Sendestart. Der Sammler wirkt bei der Öffentlichkeitsarbeit des neuen Mediums im Studio sowie bei den ersten Aussendrehs mit, moderiert die Auftaktveranstaltung und macht eine zweiteilige Sendereihe „Steinfurter Köpfe“ mit dem Krimiautor Klaus Uhlenbrock und der Künstlerin Bettina Sandhaus als Gesprächspartner. Mehr




2010/2012: Das Internet entwickelt sich immer stärker zu einem riesigen Sammlungs-PR-Forum mit scheinbar unendlichen Möglichkeiten, gerade auch in internationaler Hinsicht. So trat der Sammler 2010 (10 Jahre nach der „Geburt“ dieser eigenen Webseite) als weitere Maßnahme zur potentiellen Sammlungsbereicherung auch der weltweiten Kommunikationsplattform FACEBOOK bei, und dies selbstverständlich unter seinem echten Namen, da er nichts zu verbergen hat. Und weitere zwei Jahre später erreicht ihn die Nachricht, dass die Redaktion der freien Internet-Enzyklopädie WIKIPEDIA am 17.10.2012 den Artikel "Peter Krevert" erstellt hat. Seitdem kommt es regelmäßig zu neuen Kontakten mit Sammlerkollegen, Journalisten und nicht zuletzt materialbesitzenden Bürgern, die nicht wissen, was sie damit machen sollen.




2011-2012 Schalke-Kolumnist bei westline.de: Rund ein Jahr lang schrieb der Sammler für WESTLINE, dem Internetportal der Ruhr-Nachrichten und der Münsterschen Zeitung, etwa alle sechs Wochen im Wechsel mit anderen Gastautoren eine Kolumne über den Saisonverlauf und sonstige Ereignisse aus dem Vereinsleben des FC Schalke 04.




2011-2013: „Ratepeter (Sammlung Krevert u.a.)“ bei den GELSENKIRCHENER GESCHICHTEN: Im Zuge einer Ausstellungsvorbereitungsrecherche wurde der Sammler Anfang 2011 auf die wegen ihrer Themenbreite hochinteressante Internetseite www.gelsenkirchener-geschichten.de aufmerksam. Dort existiert zu seiner Verblüffung bereits seit 2007 auch ein Hinweis auf seine in den 70ern in Gelsenkirchen gestartete Sammlertätigkeit samt Link zu seiner Webseite. Um sämtliche Informationsangebote nutzen zu können, hat er sich natürlich sofort im dortigen Forum registriert. Nun gehört es zum Konzept der Seitenbetreiber, regelmäßig an alle Registrierten einen Rundbrief zu verschicken, der jeweils aus der Feder eines Forumsnutzers stammt. Einer Bitte entsprechend übernahm der Sammler diese Aufgabe gerne für den Monat Mai 2011. Seitdem tragen die weltweit verteilten Mitmacher, darunter zahlreiche Sammlerkollegen, Buchautoren und Fotografen, immer mal wieder zur weiteren Sammlungsentwicklung bei (Füllung von Erinnerungslücken, unerwartete Materialzugänge, neue Kontakte usw.).




Auch zu Kontakten bzw. dann auch persönlichen Wiedertreffen mit alten Lehrern, Schulfeunden, Zeitungsreportern, Schalkespielern, Politikern und anderen Bekannten aus den 70er und frühen 80er Jahren ist es dank dieses Forums wiederholt gekommen. Ein früherer Mitschüler aus Gelsenkirchen-Buer z.B. ist seit langem schon unter den Künstlernamen Tom Angelripper bzw. Onkel Tom in der Metalszene aktiv – und bis heute leidenschaftlicher Sammler alter Ruhrgebietsfotografien geblieben.




Hauptsächlich ist das GG-Forum zu einem idealen „Materialbecken“ für die Schalke-Kollektion geworden, in dem der Sammler schon die dollsten Dinge entdeckt hat, so z.B. bei der Betrachtung von Fotos rund um die Arena, dass es der Verein und die Stadt zur Zeit des Stadionbaus mit historischen Feinheiten selbst auf öffentlichen Straßenschildern nicht so genau genommen haben.




Während der beiden Bundesligasaisons 2011/2012 und 2012/2013 führte der Sammler in dem GG-Forum zwei jeweils zwölfmonatige Ratespiele rund um das Thema FC Schalke 04 und sonstige Prominenz durch, an dem sich etliche Sammlerkollegen, Buchautoren, Schalkefans und weitere Interessierte beteiligten. Dank der Unterstützung von Verlagen konnten die Sieger ebenso wie die Zweit- und Drittplatzierten mit Buchpreisen ausgezeichnet werden. 2012 erfolgte die Preisverleihung im Schalker Vereinslokal an der Gelsenkirchener Glückauf-Kampfbahn, wozu der Sammler als Überraschungsgast Heinz van Haaren eingeladen hatte, den Regisseur seiner Schalker Lieblingsmannschaft, der DFB-Pokalsiegerelf von 1972.




2013 fand die Siegerehrung in der Gelsenkirchener Altstadt in der dortigen Buchhandlung Junius statt, in der der Sammler schon als Schüler in den 70ern Kunde war und wohin er inzwischen schon mehrmals als Schalkeaussteller und Autoren-Talkveranstalter zurückgekehrt ist.




2012 kam es zu einer weiteren Premiere in der Geschichte der S04-Sammlung, nämlich zu einer Art „monatlicher Wechselschau in Printform": Im Gelsenkirchener Stadtmagazin „100% BUER“ veröffentlichte der Sammler die sechsteilige Serie „Königsblaue Schriftstücke“. Folge 1 startete mit Stan Libuda, in den weiteren Ausgaben folgten Berni Klodt, Rolf Rüssmann, Otto Tibulsky, Rudi Assauer sowie die Meistertorhüter Hans Klodt und Heinz Flotho.




2012 bis heute – Ein weiteres hochspannendes Buch- und Ausstellungsprojekt nimmt seinen Lauf: „Als Peter Alexander noch die Enten im Ruhrgebiet fütterte … Erinnerungen an die Stars der legendären Löwenverleihungen von Radio Luxemburg“ – so lautet der schöne Arbeitstitel des aktuellen und außergewöhnlich zeitintensiven Buch- und Ausstellungsprojekts, das der Sammler, unterstützt von zahlreichen RTL-Moderatoren, Löwengewinnern, Zeitzeugen und beteiligten Einrichtungen, derzeit in der Mache hat und das ihn sicherlich noch ein, zwei Jährchen in Atem hält. Ausschlaggebend hierfür war ein 2012 unter dem Titel "Löwenjagd" in der Fachzeitschrift RADIO JOURNAL veröffentlichter Erlebnisbericht des Sammlers, der in der Show- und Medienszene schnell die Runde machte und erfreulicherweise noch immer zu Sammlungsbereicherungen durch prominente Akteure und sonstige Leser sowie auch zu weiteren Interviewanfragen und Presseberichten führt.




Besonders schön auch: interessante persönliche (Wieder-)Begegnungen mit Zeitzeugen von einst, so u.a. mit Alf Rolla (RTL-Redakteur), Andreas Kramer (Radio Kiepenkerl), Bernhard Brink (Schlagertitan), Walter Chytra (Hoteldirektor), Detlef Scholzen (Schauspieler), Harry Wijnvoord (TV-Moderator und RTL-Löwengewinner), Gerd Klawitter (HÖRZU Radio Guide), Hendrik Leuker (Radio-Kurier), Stefan Mross (TV-Entertainer) und Friedhelm Wessel (Ruhr-Nachrichten). Natürlich wird zur Ergänzung der Sammlung auch weiterhin noch Material aus der Dortmunder Westfalenhalle und der Essener Gruga-Halle gesucht. Ebenso aus dem Maritim-Hotel in Gelsenkirchen, wo RTL regelmäßig seine Moderatoren, Interpreten und Ehrengäste unterbrachte. Weitere Besucher von Löwenverleihungen, mitwirkende Stars, Hotelgäste und Journalisten, die noch zusätzliche Fotos, RTL-Programme, Eintrittskarten oder anderes "Löwenmaterial" zur Verfügung stellen können, werden also freundlich gebeten, sich bei Dr. Peter Krevert zu melden. Dies gilt nicht zuletzt auch für Verlage, die sich bereits jetzt für das reichlich bebilderte RTL-Löwenbuchscript interessieren, sowie für Institutionen und Unternehmen, die sich für eine entsprechende Ausstellung vormerken lassen wollen.




2013/2014 (und open end) - Der Sammler betritt literarisches, genauer gesagt kriminalsatirisches Neuland: Schon seit einigen Jahren geistert in seinem Kopf ein völlig beklopptes Vorhaben herum, nämlich eine von ihm geschriebene kriminalsatirische Romanreihe "Klaus Weinfeld: Meine unglaublichen Fälle". Doch die anderweitigen zeitlichen Beanspruchungen rund ums Hobby lassen es bisher leider einfach nicht zu, sich als Buchautor über die Erstellung von Sach- und Fachbüchern hinaus zukünftig auch ganz systematisch das literarische Genre "Erstunkenes und Erlogenes" vorzuknöpfen. Eigentlich schade, denn die ersten drei, vier unglaublichen Weinfeld-Fälle liegen gedanklich komplett durchgespielt bereits vor, müssen „nur“ noch zu Papier gebracht werden. Den konkreten Anstoß hierzu könnte ein sich jederzeit gerne meldender Verlag geben, der Interesse an dieser Satire-Reihe zur skurrilen Lebensgeschichte Weinfelds hat, übrigens ein hochbetagter, ursprünglich Gelsenkirchener Buchhändler und späterer Heidelberger Antiquar sowie FIFA-lizensierter Spielervermittler, der über Jahrzehnte auch weltweit als "Problemlöser" für einen östlichen Geheimdienst unterwegs war. Aber immerhin hat Klaus Weinfeld dank Vermittlung des Sammlers 2013 und 2014 schon einmal seinen Fuß in die deutsche Literaturszene setzen können: wenn auch nicht als Ich-Erzähler, so doch immerhin als schalke-verrückter Gastautor eines von Lesern der Münsterschen Zeitung geschriebenen Fortsetzungsromans, zu dessen Autorenriege auch Peter Krevert selbst gehörte. Insgesamt lieferten Weinfeld und Krevert fünf der 19 Folgen für dieses witzige Romanprojekt ab, wobei sich die beiden freilich immer noch nicht einig sind, ob sie denn nun bei einem Liebesroman oder einem Krimi mitgemacht haben. Mehr